Grands-parents pour le climat / Klima-Grosseltern Schweiz Nous n’héritons pas la Terre de nos ancêtres, nous l’empruntons à nos enfants…

Newsletter No 44 : Mai 2020 (resp. Ende Lockdown-Monat Nr.2 !)

7 Mai 2020

Zuhause und im virtuellen Raum eingeschlossen, entbietet Ihnen Ihr Vorstand die besten Wünsche für gute Gesundheit und hofft, es gelinge Ihnen, mit all den Unsicherheiten fertigzuwerden, die  unsere Generation noch einige Zeit beschäftigen werden. Umarmen aber nicht hüten….mit oder ohne Maske?

Fern von der Welt des Realen, müssen wir uns zZt. damit begnügen, eine Flut von Informationen zu sichten, überdenken und weiterzuleiten. Wie für alle, die sich mit Klima und Umwelt befassen, ist es unser Hauptanliegen, dass die Wirtschaft, wenn sie wieder in Gang kommt, mit den Zielen der COP21 in Einklang steht. Die Pandemie-Krise ist zu schwerwiegend, um als Chance gesehen zu werden; die Lehren, die sich aus ihr ergeben, müssen aber zu einer Wiedergeburt führen, die neuen Fragilitäten Rechnung trägt. Soziale, ökonomische und ökologische Gräben sollten nicht mit den Methoden des «business as usual», mit «immer mehr vom gleichen» übertüncht werden. Gemeinsam mit all den anderen Klima-Organisationen bestehen wir darauf, dass jede ökonomische Massnahme auf CO2-Neutralität hinzielen muss, wenn möglich bis 2030, spätestens aber bis 2050. Alle in diese Richtung weisenden Vorstösse unterstützen wir deshalb.


Challengeforfuture:
«Wie wollen wir nach der Krise Covid-19 weiterfahren?» Aufgrund der Pandemie-Krise wird von den jungen Streikenden eine weitreichende elektronische Aktion geplant, die den Strikeforfuture vom kommenden 15.Mai schweizweit ersetzen wird. Wir empfehlen unseren Mitgliedern, mitzumachen und den Newsletter auf climatestrike.ch zu abonnieren; als Teil der Aktion können Sie versuchen, aus Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis 10 weitere AbonnentInnen zu gewinnen.
Am 15.Mai lancieren die OrganisatorInnen ganz unterschiedliche «Challenges»(Herausforderungen), siehe die entsprechende homepage challengeforfuture.ch .
Alle  Mitglieder GPC / Kt. Freiburg sind aufgerufen, als Beitrag zu diesem Aktionstag via den Blog der Gruppe Freiburg eine Volksmotion zu unterzeichnen (s. weiter unten).
Wir unsererseits machen Ihnen folgenden Vorschlag: «Fassaden-Demo fürs Klima» durch möglichst viele – alle! – Mitglieder von GPclimat. Dies in drei Schritten:

  • Fertigen Sie ein Transparent, Spruchband, Logo, eine Fahne Ihrer eigenen Wahl an
  • Montieren Sie es am 15.5. an Ihrem Balkon, Ihrem Fenster oder an der Mauer Ihres Hauses und machen Sie davon ein Foto (zu senden an redaction@gpclimat-info.ch)
  • Nach dem 15.5. werden alle Fotos gesammelt und zu einem einzigen (hoffentlich enormen) Patchwork zusammengefügt, das auf der Homepage gpclimat.ch und andernorts (zB. climatestrike.ch) platziert wird.

Immer noch zum Thema Nach-Covid-19 hat Sandro Leuenberger von der Klima-Allianz eine mit ausgezeichneten Argumenten versehene Verlautbarung unter dem Namen Corona-Krisenhilfen nur gegen Klimapläne verfasst; der Bund muss die Gelegenheit nutzen, in der Klima-Politik Nägel mit Köpfen zu machen.

Sogar im Bundesrat scheinen die Verfechter von Klima- und Umweltschutz mit Simonetta Sommaruga eine Verbündete zu haben, hat sie sich doch in einem Pressecommuniqué bei DETEC zum Prinzip  «investieren für Klima und Transition, um besser die Krise zu bewältigen» bekannt.

Im Namen der Klima-Grosseltern Schweiz hat unsere Co-Präsidentin, Laurence Martin gemeinsam mit mehreren französischen, belgischen und schweizerischen Organisationen eine Verlautbarung unter dem Titel «Covid-19, Stunde der Wahl» mitunterschrieben, in der eine Politik des Respekts für Gesundheit, Oekosysteme und das Leben im Allgemeinen gefordert wird. Bei dieser Gelegenheit konnten auch die internationalen Kontakte der GPC erneuert werden.

Marcel Hänggi, Gründer der Gletscherinitiative, hat ebenfalls einen wertvollen Text zu Lehren aus der Pandemie für die Zeit nach-Covid-19 verfasst: Was können wir aus der Corona-Krise lernen?


Weitere Mitteilungen:

Ausgezeichnete Neuigkeiten kommen von der jüngsten GPC-Regionalgruppe, jener von Freiburg: Diese hat sich mit der kantonalen Sektion von Climatestrike zusammengetan und eine Volksmotion verfasst (demokratisches Instrument, das nur in 4 Kantonen und einigen Gemeinden existiert).Mit dieser fordern sie eine Betrag von CHF 500 Millionen aus der Staatskasse zur Finanzierung von bereits bestehenden, oder im Entstehen begriffenen, Massnahmen des Kantons Freiburg im Kampf für  den Klimaschutz. Bravo und beste Wünsche für eine erfolgreiche Unterschriftensammlung! Hoffen wir, ähnliche Aktionen kommen auch in anderen Kantonen zustande.

Gerne erinnern wir Sie daran, dass sie weiterhin die Karten an die Enkel herunterladen können (in französischer Sprache)

Im Uebrigen weisen wir Sie auf den Klima-Blog D/CH hin, wo zahlreiche inspirierende Nachrichten, Zeitungsartikel, Interviews und Abhandlungen greifbar sind.

Sie sehen also, dass sich trotz dem äusserlichen Anschein von Ruhe in dieser eigenartigen Zeit  vieles tut. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, Ihre Vorschläge und Mitteilungen liegen uns sehr am Herzen.

Lausanne, 8.Mai 2020

Ihr Vorstand GPC

(für die deutsche Version: RJ, Delegierter Deutschschweiz GPC)

Protokoll Gründungsversammlung

1 März 2019

Protokoll Gründungsversammlung

Klima-Grosseltern Schweiz Protokoll Gründungsversammlung Datum: Mittwoch, 02.2019 Ort:Zentrum Karl der Grosse, Zürich Anwesende Mitglieder: 35 Personenaus 8 Kantonen der deutschen Schweiz Traktanden Begrüssung: Thea Rauch Thea Rauch freut sich über das grosse Interesse, skizziert den Ablauf des Abends und bedankt sich bei der Mutterorganisation für die finanzielle Unterstützung bezüglich dieser Veranstaltung. Die promovierte Biologin/Anthropologin und Nachhaltigkeitsexpertin legt die Motivation zur Gründung des Klima-Grosseltern Schweiz-Ablegers des Westschweizer Vereins im deutschsprachigen Raum dar. Die heutige Grosseltern-Generation hat den wirtschaftlichen Aufschwung geprägt und grossen Wohlstand geniessen dürfen.

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Opa streikt fürs Klima

1 September 2019

Opa streikt fürs Klima

Nach den Jugendlichen streiken jetzt auch die Grosseltern für das Klima. Damit der Einsatz der Jungen nicht verpufft, sagen sie. Jugendliche ziehen durch die Strassen. Laut trommelnd demonstrieren sie für einen besseren Klimaschutz. «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut», hört man sie rufen. Am Strassen- rand werden sie von einer Gruppe von 20 Personen angefeuert, die meisten weisshaarig, einer davon ist René Jaccard, 68. Mit erhobenen Transparenten feuern sie die Schüler an. Er hat das Ganze organisiert und ist glücklich über die Teilnahme der Rentner. «Wir wollten den Jungen zeigen, dass sie nicht allein sind, dass wir sie unterstützen und stolz sind auf sie.»

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